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STÄDETBAULICHE REAKTION
Durch die kompakte Konzentrierung der Baumassen des Sozialzentrums entlang der westseitigen Grundstücksgrenze wird mit der südseitigen Musikschule und dem nordseitigen Cafe, Metzger bzw. Ärtzezentrum (Grst. Nr. 518) ein öffentliches Nutzungsband entwickelt.
Das parallel dazu verlaufende, neu geschaffene, öffentliche Grünband verklammert die einzelnen Bereiche (Sozialzentrum, Musikschule, Cafe-Metzgerei-Ärtztezentrum) untereinander und vernetzt es mit dem Umraum.
Die erschließungstechnischen Nachteile durch die Binnenlage des Grundstückes werden somit weitgehend behoben und optimal mit den Vorteilen der Ruhe und Privatheit verknüpft.
BAULICHE STRUKTUR - KONZEPT
Ziel war es eine möglichst kompakte, blockartige Struktur zu schaffen, die einerseits vielfältige interne Bezüge und Sichtverbindungen gewährleistet und andererseits die Weglängen im Gebäude auf ein Mindestmaß reduziert.
Um zusätzlich die sichtbare Baumasse so weit wie möglich zu reduzieren, wurden Lager und Personalgarderobebereiche in sehr gut erschlossene Kellerräume ausgelagert.
Das Wohngruppenpflegekonzept wurde als komplexes räumliches System und Beziehungsgeflecht der einzelnen Wohngruppen interpretiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die herausragende Situierung und Orientierung der wohngruppeninternen Wohn- und Essbereiche gelegt. Sämtliche Pflegezimmer werden von den zu den beiden Atrien orientierten verglasten Gängen erschlossen und ausschließlich nach außen belichtet. Die Wohn- und Essbereiche durchstoßen die Zimmertrakte und werden sowohl von außen, als auch intern über die Atrien optimal belichtet. Sie bilden den zentralen räumlichen Akzent des Projektes, bauen gezielt Beziehung nach außen auf und gehen selbst über die Atrien Beziehungen untereinander ein. Die erschließungstechnische und die inhaltlich-visuelle Verbindung aller Wohn-Essbereiche ist zentraler Gedanke des Projektes.



