H1 HERNALSERHOF
Die Studie für ein Hochhaus der PORR Solutuions würde für ein Grundstück an der Schnittstelle eines gründerzeitlichen Bezirks und einem Wiener Außenbezirk erstellt. Eine Zone die in letzter Zeit durch städtebauliche Impulse, die von der Aktivierung der Stadtbahnbögen durch neue Nutzungen und Neubauprojekte auf der Brückenkonstruktion der U-Bahntrasse aufgewertet wird.
KONZEPT
Baukörper
der Baukörper wird aus monolithischen Blöcken, die zueinander verschoben, geknickt und gekippt sind gebildet und ergibt ein lebendiges und strukturiertes Erscheinungsbild
durch die Baukörperstrukturierung wirkt das Haus von der Blickrichtung U-Bahnstation Josefstädterstraße schlank und baut Bezüge zu der niedrigeren Bebauung in der Umgebung auf
Städtebau
der Bezug zu den Bestandsobjekten wird durch eine Zäsur der Fassade Richtung Hernalser Gürtel auf Traufenhöhe der Nachbargebäude gebildet
das Hochhaus „überlagert“ bildlich gesprochen die Gebäude der Nachbarliegenschaften
die zwei Einschnitte gliedern als gegenläufige Schleifen den Monolith
die Baukörper Richtung Gürtel nehmen Bezug auf die Kurve des Straßenzugs
durch das markante Eck wird die Signalwirkung als Tor zum 17. Bezirk verstärkt
Fassade
die Fassade besteht aus Faserbetonfertigteilen und leicht spiegelndem Sonnenschutzglas
die Glaselemente sitzen bündig in der Fassade
Beton und spiegelndes Glas haben ein prägnantes Muster und ergeben zusammen das Erscheinungsbild eines strukturierten Monolith
das Fassadenmuster ergibt im Innenraum ein Wechselspiel von Bandfenstern und Geschoß hohen Verglasungen
die Zäsur wird aus orange gefärbtem, transparentem Glas gebildet







