LISZT
WETTBEWERB FRANZ LISZT KONZERTSAAL - RAIDING
Die Besucher, von der Hintausgasse kommend, gelangen über einen großzügig angelegten Weg und eine Rampe auf einen leicht abgesenkten Vorplatz ins Foyer. Von der Lisztstraße gelangt man über einen kleinen Vorplatz im Park in die obere Ebene des Foyers.
Das Foyer bildet die verbindende Klammer zwischen den beiden Zugängen und den Funktionseinheiten. Der Niveauunterschied zwischen oberer und unterer Ebene beträgt einen halben Meter. Über die obere Ebene erreicht man den oberen Saaleingang, die Kassa, die Garderobe und den Aufgang zur Galerie. Die untere Ebene baut den sanften Übergang zum unteren Saaleingang auf, der behindertengerecht über eine Rampe erreichbar ist. Auf der abgesenkten Ebene befindet sich die Bar, der Cateringbereich und der, bei Bedarf, abgrenzbare VIP-Bereich.
Parkseitig vorgelagert ist auf gleichem Niveau der Pausenhof. Durch das Absenken von Pausenhof und Vorplatz um einen halben Meter, entstehen definierte Zonen ohne räumliche Grenzen zu Meierhofweg und Park.
Der Saal ist einen weiteren halben Meter gegenüber der unteren Foyerzone abgesenkt. Beide Eingänge sind behindertengerecht erreichbar. Die Podestkonstruktion im hinteren Saalbereich kann bei Bedarf ohne Montagearbeiten unter die obere Eingangsplattform geschoben werden. Die interne Verbindung zwischen oberer und unterer Saalebene funktioniert in diesem Fall über die seitliche Treppe an der Saalwand. Der Saal bietet je nach Podiumsgröße zwischen 689-707 Besuchern Platz.
Das Foyer schiebt sich zwischen Saal und Infrastrukturzone. Hier befinden sich auf der unteren Ebene die Besucher WC und der interne Aufgang zu den Büros und Künstlergarderoben.
Vom Podium gibt es eine direkte Verbindung ins Lager und einen getrennten Zugang zur Treppe zu den Künstlergarderoben. Auf der Westseite der Infrastrukturzone befindet sich der Technikraum und ein direkter Zugang zu den Büros, der auch als Ausgang für die Künstler dienen kann, falls diese nicht den Publikumsbereich benutzen wollen. Auf der oberen Ebene befinden sich die Künstlergarderoben, die so dimensioniert sind, dass sie auch als Einspielräume fungieren können. Ein begrünter Lichthof wertet die Atmosphäre dieses Bereiches auf und bildet zusammen mit Archiv und Sanitärräumen einen Puffer zu den Büroräumen.
Projektgegenstand: Wettbewerb
Leistungszeitraum: 2004
Erbrachte Leistung: Planung
Auftraggeber: Gemeinde Raiding
Nettoherstellungskosten: ca. euro 1.200.000








